Der Autor

Woher er kommt
11. August 1936 geboren in Schreckenstein/Böhmen.

Foto: Karl Hoche
Über Gott und
die Welt sinnend

1945
mit der Familie ausgewiesen in die damalige Ostzone.
1952
in ein Schülerheim nach München verbracht.
1956
Bescheinigung einer "Reife", die er selber an sich bis heute noch nicht entdecken konnte.
1961/62
Fulbright-Stipendiat in den USA.
1965
Mitbegründer, -texter und -spieler des Münchner Studentenkabaretts "Die Stichlinge", das sich in der 68-er Kulturrevolution aufrieb.
1968
Zweites Juristisches Staatsexamen in München.
Seitdem nur noch Autor.

Woran er glaubt
Er ist bekennender Agnostiker und praktizierender Atheist, dabei aber bibelfest, wie man das in diesen Zeiten nur noch von einem Satiriker erwarten darf (den Rest besorgt eine effektive Bibel-CD-ROM).

Was andere von ihm halten

1976

"Drei Sterne der Woche" von der Münchner "Abendzeitung" für "Das Hoche Lied".
1977
Tukanpreis und
1987
Ernst-Hoferichter-Preis der Stadt München
Laut "Streiflicht" der SZ vom 18. 10. 1980: "einer unserer besten bundesdeutschen Satiriker".

Was er geschrieben hat
Wie sich einer in immer enger werdenden Kreisen an sein Lebensthema heranschreibt:

Schreibmaschinentypen, literarische Parodien, aus einer aktuellen Serie in der ZEIT entstanden, 1971, dtv, (vergriffen)

Ihr Kinderlein kommet nicht, Geschichte der Empfängnisverhütung, 1979, Bucher; 1983, Ullstein

Die Marx Brothers. 150 Jahre, die den Kapitalismus und das Zwerchfell erschütterten", Geschichte des Sozialismus, 1983, Droemer, (vergriffen)

Ein Strauß Satiren, 1983, Knaur, (vergriffen)

Das Hoche Lied", Parodien und Satiren, 1976, Zsolnay; 1978, Knaur

Die Lage war noch nie so ernst. Eine Geschichte der Bundesrepublik in ihrer Satire", Herausgeber, 1984, Athenäum, (vergriffen)

Dr. Spiegel, SPIEGEL-Parodien, Texter und Textchef, 1985, 1990, sowie
andere Zeitschriften-Parodien, Saga-Verlag

Die deutsche Treue (in der "Bibliothek der deutschen Werte"), 1989, Knaur, (vergriffen)

In diesem unserem Lande. Eine Geschichte der Bundesrepublik in ihren Bildern", 1997, Artemis&Winkler, (vergriffen)

Hat gelegentlich für das "Kom(m)ödchen" und die "Lach & Schieß" getextet.

Das Evangelium nach Hoche, 1998, Patmos.

Karl Hoche
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